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Da mich auch Digital-Uhren und vor allem Wikipedia-EintragDCF-Funkuhren als Selbstbau-Projekte schon immer begeisterten, habe ich ein altes Projekt neu aufgenommen: Eine quasi-analoge-Digitaluhr. Unter dem Namen "Quadu" hatte ich in den 80er Jahren eine aus zwei Leuchtdioden-Kreisen bestehende Digitaluhr gebaut. Die 120, in zwei Ringen angeordneten 5 mm-LEDs wurden mit TTL-Bausteinen angesteuert (1 aus 16-Decoder). Aus der 50 Hz-Netzfrequenz wurde der Sekunden-Takt gewonnen und über zahlreiche Zählerbausteine ausgewertet. Ergänzt wurden die roten Anzeige-LEDs für die Stunden-, Minuten- und Sekunden-Zeiger durch eine rote Mittelpunkt-LED und 16 gelbe 3 mm-LEDs als Stundenstriche. Ein echtes TTL-Grab auf Lochrasterplatinen war das.

Das aktuelle Modell ist ein Vorprojekt für eine große DCF-Uhr mit 181 Leuchtdioden. Es besteht aus vier 90°-NeoPixel-Segmenten von externer Link Adafruit mit je fünfzehn RGB-LEDs. Die RGB-LEDs WS2812 werden seriell über drei Leitungen (+5 V, Gnd, Data) angesteuert. Ein Arduino wertet das DCF-Signal aus und erzeugt die Punkte für die aktuelle Uhrzeit.

led clock

Arduino LED-Clock   Foto: Harry Kellner


Auf einem Ring aus 60 RGB-Leuchtdioden werden alle Zeiger und Markierungen angezeigt: zwölf gelbe Markierungen für die Stundenstriche (1), ein blauer Stundenzeiger (2), ein weißer Minutenzeiger (3), ein roter Sekundenzeiger (4) und ein angedeutetes Pendel (5) aus vier roten LEDs.

Auf dem Foto ist es gerade 12:07:13 Uhr.

Das geplante große Modell soll aus drei LED-Kreisen mit je 60 RGB-Leuchtdioden bestehen. Hier möchte ich je Viertelkreis eine Platine mit 3x 15 Leuchtdioden WS2812 entwerfen.